Empfehlung für ein Heimserver-Mainboard

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Empfehlung für ein Heimserver-Mainboard

Alexander Dahl-2
Hallo zusammen,

mein Heimserver ist im Moment ein alter Core i3 540 auf einem Gigabyte
mainboard H55M-UD2H von schätzungsweise 2010, also gut 10 Jahre alt
jetzt. Ich hab damit seit längerem Probleme mit Debian und Xen, wobei
ich nicht sicher weiß, ob es ein Software- [1] oder ein
Hardware-Problem ist, letzteres kann ich nicht mehr ganz ausschließen.

Daher suche ich nach einem neuen Mainboard + CPU + RAM. Anforderungen
wären:

* stromsparend (die Kiste soll so wenig wie möglich verheizen)!!
* ECC-RAM, min. 16 GB
* min. 6 SATA-Ports, besser 10
* ATX oder µATX, damit ich es ins alte Gehäuse einbauen und ggf. sogar
  das alte Netzteil weiter benutzen kann
* min. 1× GBit LAN onboard, gern auch optional 2 Ports von der Sorte
* integrierte Grafik (ich möchte keine extra Grafikkarte brauchen)
* CPU min. Dual Core, gern auch Quad Core, muss aber nichts super
  dickes sein

Aktuell sind 9 SATA-Laufwerke verbaut, da überlege ich noch, ob ich
die 4 für's Backup nicht in ein externes NAS stecke (Empfehlungen für
ein NAS mit 4×3.5" HDD, das selbständig Backups über rsync ziehen
kann, anyone?), ich könnte aber auch wie bisher mit einer PCI oder
PCIe Karte für mehr SATA Ports leben.

Bin mit der Auswahl online leider etwas überfordert, mein letzter
Selbstbau-Rechner liegt Jahre zurück. Wenn jemand eine Empfehlung hat,
erzählt mal bitte!

Grüße
Alex

[1] https://bugs.debian.org/cgi-bin/bugreport.cgi?bug=944612

--
/"\ ASCII RIBBON | »With the first link, the chain is forged. The first
\ / CAMPAIGN     | speech censured, the first thought forbidden, the
 X  AGAINST      | first freedom denied, chains us all irrevocably.«
/ \ HTML MAIL    | (Jean-Luc Picard, quoting Judge Aaron Satie)

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Re: [Netz39] Empfehlung für ein Heimserver-Mainboard

Michael Albrecht
Hallo Alex,
ich habe gerade zufällig mein NAS auseinandergebaut weil es mir nicht
so viel bringt. Die Komponenten sollten aber fast alles erfüllen, was
du willst.
Ich habe ein ASRock E3v5 WS Mobo mit Server Chipsatz [1] und einen
Intel i3-6100 Duo Core. Diese merkwürdige Kombination lässt ECC zu da
sich Intel wohl mal gedacht hat, das die i3 keine Konkurrenz zu den
Xeon Chips sind wie es die i5 und die i7 währen. Deshalb haben die i3,
ECC Support. Ich habe aber nur leider einen 4GB DDR4 ECC Riegel ob du
den haben willst musst du mir sagen. Als Grafikkarte habe ich so eine
Matrox G550 die nur einen PCIe-2x braucht und zwei DVI Ausgänge hat.
Wirklich Low-Power das Teil. Mehr als Bild wirds da nicht mit geben.

Für mehr SATA Steckplätze habe ich eine RAID-Karte (Dell PERC H310)
umgeflasht sodass sie nur als Interface fungiert. Mit den beiden SAS -
Sata Steckern kann man dann noch 8 Plätze rausholen zu den 6 die das
Mobo hat.
Funktionierte alles einwandfrei bis zum letzten test (vorgestern).

Ich habe auch noch eine SFP 10GigE NIC falls du auf schnelleres
Netzwerk umsteigen willst.

Mit 5 3.5" HDDs hat die Maschine ugf. 70W gezogen.

VG
Michael



[1] https://www.asrock.com/mb/Intel/E3V5%20WS/

Am Di., 14. Jan. 2020 um 08:53 Uhr schrieb Alexander Dahl <[hidden email]>:

>
> Hallo zusammen,
>
> mein Heimserver ist im Moment ein alter Core i3 540 auf einem Gigabyte
> mainboard H55M-UD2H von schätzungsweise 2010, also gut 10 Jahre alt
> jetzt. Ich hab damit seit längerem Probleme mit Debian und Xen, wobei
> ich nicht sicher weiß, ob es ein Software- [1] oder ein
> Hardware-Problem ist, letzteres kann ich nicht mehr ganz ausschließen.
>
> Daher suche ich nach einem neuen Mainboard + CPU + RAM. Anforderungen
> wären:
>
> * stromsparend (die Kiste soll so wenig wie möglich verheizen)!!
> * ECC-RAM, min. 16 GB
> * min. 6 SATA-Ports, besser 10
> * ATX oder µATX, damit ich es ins alte Gehäuse einbauen und ggf. sogar
>   das alte Netzteil weiter benutzen kann
> * min. 1× GBit LAN onboard, gern auch optional 2 Ports von der Sorte
> * integrierte Grafik (ich möchte keine extra Grafikkarte brauchen)
> * CPU min. Dual Core, gern auch Quad Core, muss aber nichts super
>   dickes sein
>
> Aktuell sind 9 SATA-Laufwerke verbaut, da überlege ich noch, ob ich
> die 4 für's Backup nicht in ein externes NAS stecke (Empfehlungen für
> ein NAS mit 4×3.5" HDD, das selbständig Backups über rsync ziehen
> kann, anyone?), ich könnte aber auch wie bisher mit einer PCI oder
> PCIe Karte für mehr SATA Ports leben.
>
> Bin mit der Auswahl online leider etwas überfordert, mein letzter
> Selbstbau-Rechner liegt Jahre zurück. Wenn jemand eine Empfehlung hat,
> erzählt mal bitte!
>
> Grüße
> Alex
>
> [1] https://bugs.debian.org/cgi-bin/bugreport.cgi?bug=944612
>
> --
> /"\ ASCII RIBBON | »With the first link, the chain is forged. The first
> \ / CAMPAIGN     | speech censured, the first thought forbidden, the
>  X  AGAINST      | first freedom denied, chains us all irrevocably.«
> / \ HTML MAIL    | (Jean-Luc Picard, quoting Judge Aaron Satie)
> _______________________________________________
> Netz39-List mailing list
> [hidden email]
> https://www.netz39.de/lists/listinfo/netz39-list



--
Team oTToCar
Fakultät für Informatik
Otto-von-Guericke Universität
Universitätsplatz 2, 39106 Magdeburg

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Re: Empfehlung für ein Heimserver-Mainboard

Sebastian Suchanek
In reply to this post by Alexander Dahl-2
Am 14.01.2020 um 08:53 schrieb Alexander Dahl:

> Hallo zusammen,
>
> mein Heimserver ist im Moment ein alter Core i3 540 auf einem Gigabyte
> mainboard H55M-UD2H von schätzungsweise 2010, also gut 10 Jahre alt
> jetzt. Ich hab damit seit längerem Probleme mit Debian und Xen, wobei
> ich nicht sicher weiß, ob es ein Software- [1] oder ein
> Hardware-Problem ist, letzteres kann ich nicht mehr ganz ausschließen.
>
> Daher suche ich nach einem neuen Mainboard + CPU + RAM. Anforderungen
> wären:
>
> * stromsparend (die Kiste soll so wenig wie möglich verheizen)!!
> * ECC-RAM, min. 16 GB
> * min. 6 SATA-Ports, besser 10
> * ATX oder µATX, damit ich es ins alte Gehäuse einbauen und ggf. sogar
>   das alte Netzteil weiter benutzen kann
> * min. 1× GBit LAN onboard, gern auch optional 2 Ports von der Sorte
> * integrierte Grafik (ich möchte keine extra Grafikkarte brauchen)
> * CPU min. Dual Core, gern auch Quad Core, muss aber nichts super
>   dickes sein
> [...]

Ich nutze den Bauvorschlag der c't:

   https://www.heise.de/ct/artikel/Heim-Server-im-Selbstbau-3133253.html

(Den zweiten auf der Seite.) Hier mit dem dort optional genannten Xeon
E3-1225 und aktuell 32GB ECC-RAM.
Als Mainboard habe ich noch das Fujitsu D3417-B1 aus dem originalen
Bauvorschlag, das scheint es aber nicht mehr zu geben. Im
Diskussionforum zum o.g. Artikel scheint das Fujitsu D3644B als aktuelle
Alternative gehandelt zu werden.
Die von der c't versprochenen 12W habe ich allerdings nicht geschafft,
im Idle und mit abgeschalteten HDDs hatte ich damals bei Ersteinrichtung
gut 20W ermittelt, das allerdings mit einer zusätzlichen Netzwerkkarte
und einem U320-SCSI-Controller. (Wobei ich letzteren inzwischen durch
einen FC-Controller ersetzt habe.)


HTH,

Sebastian

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Re: [Netz39] Empfehlung für ein Heimserver-Mainboard

Stefan Haun
In reply to this post by Alexander Dahl-2
Hallo Alex,



On Tue, Jan 14, 2020 at 08:53:01AM +0100, Alexander Dahl wrote:

> Daher suche ich nach einem neuen Mainboard + CPU + RAM. Anforderungen
> wären:
>
> * stromsparend (die Kiste soll so wenig wie möglich verheizen)!!
> * ECC-RAM, min. 16 GB
> * min. 6 SATA-Ports, besser 10
> * ATX oder µATX, damit ich es ins alte Gehäuse einbauen und ggf. sogar
>   das alte Netzteil weiter benutzen kann
> * min. 1× GBit LAN onboard, gern auch optional 2 Ports von der Sorte
> * integrierte Grafik (ich möchte keine extra Grafikkarte brauchen)
> * CPU min. Dual Core, gern auch Quad Core, muss aber nichts super
>   dickes sein
Nicht ganz in Deinen Anfordernungen, aber ich benutze seit 2018 einen
HPE ProLiant MicroServer Gen10. Laut USV schluckt der im Dauernormalbetrieb
ca 13W (drei HDDs, eine SSD), Rechenleistung ist für meine normalen
Serveraufgaben mehr als ausreichend, der baut nebenbei sogar
Freifunk-Firmware durch.

(Wenn Du Strom sparen willst, könnte es sich wirklich lohnen, 2-3 alte
HDDs durch eine sparsame neue zu ersetzen.)

Viele Grüße,
Stefan

--
Netz39 e.V. - Real World Virtuality                http://www.netz39.de
Stefan Haun                                               [hidden email]


E-Mail: [hidden email]

Vertretungsberechtigter Vorstand: Stefan Haun, Rick Hollinski
Inhaltlich verantwortlich gemäß §55 (2) RStV: Stefan Haun

Registergericht: Amtsgericht Stendal
Registernummer:  VR 3169

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Re: [Netz39] Empfehlung für ein Heimserver-Mainboard

Ralf Prengel-2
Hallo,
Tip.
Der Gen8 hat noch eine fest eingebaute Ilo-Karte.
Ist Gold wert wenn das Gerät im Keller steht und mal hängt.
Gruss

Von meinem iPad gesendet

> Am 15.01.2020 um 17:10 schrieb Stefan Haun <[hidden email]>:
>
> Hallo Alex,
>
>
>
>> On Tue, Jan 14, 2020 at 08:53:01AM +0100, Alexander Dahl wrote:
>> Daher suche ich nach einem neuen Mainboard + CPU + RAM. Anforderungen
>> wären:
>>
>> * stromsparend (die Kiste soll so wenig wie möglich verheizen)!!
>> * ECC-RAM, min. 16 GB
>> * min. 6 SATA-Ports, besser 10
>> * ATX oder µATX, damit ich es ins alte Gehäuse einbauen und ggf. sogar
>>  das alte Netzteil weiter benutzen kann
>> * min. 1× GBit LAN onboard, gern auch optional 2 Ports von der Sorte
>> * integrierte Grafik (ich möchte keine extra Grafikkarte brauchen)
>> * CPU min. Dual Core, gern auch Quad Core, muss aber nichts super
>>  dickes sein
>
> Nicht ganz in Deinen Anfordernungen, aber ich benutze seit 2018 einen
> HPE ProLiant MicroServer Gen10. Laut USV schluckt der im Dauernormalbetrieb
> ca 13W (drei HDDs, eine SSD), Rechenleistung ist für meine normalen
> Serveraufgaben mehr als ausreichend, der baut nebenbei sogar
> Freifunk-Firmware durch.
>
> (Wenn Du Strom sparen willst, könnte es sich wirklich lohnen, 2-3 alte
> HDDs durch eine sparsame neue zu ersetzen.)
>
> Viele Grüße,
> Stefan
>
> --
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> Inhaltlich verantwortlich gemäß §55 (2) RStV: Stefan Haun
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