Home sync

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nac
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Home sync

nac
Hi Menschen,

ich suche gerade nach einer praktikablen Lösung mein /home auf weitere
Rechner zu syncen.

Ausgangssituation;
3x Debian 10 "buster" die sich regelmäßig mal in einem Netz treffen,
aber auch mal getrennt von einander existieren. Ich hätte gern mein
/home auf allen 3 Systemen gleichermaßen verfügbar und aktuell.

Lösungen?
1) rsync via ssh
2) Nextcloud Desktop Client
3) /home komplett in einem git
4) Snapshot mit btrfs / zfs und sync der Snapshots via Nextcloud / rsync

Gibt es noch weitere Lösungen die ich nicht kenne?
Welche haltet ihr für am sinnvollsten und schnellsten?
Muss /home in solchen fällen zwingend eine extra Partition sein?



vlg

nac

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Re: Home sync

Stefan Majewsky
Moin nac,

Am 12.01.2020 14:21 schrieb nac:
> Ausgangssituation;
> 3x Debian 10 "buster" die sich regelmäßig mal in einem Netz treffen,
> aber auch mal getrennt von einander existieren. Ich hätte gern mein
> /home auf allen 3 Systemen gleichermaßen verfügbar und aktuell.

Bevor du konkrete technische Lösungen suchst, mach dir klar, dass dieses
Problem (so wie beschrieben) schon auf der konzeptuellen Ebene so gut
wie unlösbar ist.

Der einfache Fall (der tatsächlich lösbar sein kann) ist, wenn zu jedem
Zeitpunkt nur maximal eines dieser drei Systeme aktiv ist. Dann gibt es
keine Bearbeitungskonflikte. Dann bleibt "nur" die Frage, wie man bei
beweglichen Systemen (Notebooks, Tablets etc.) auf die Hauptkopie des
/home zugreift.

Sobald mehrere Systeme parallel aktiv sind, stellt sich die Frage, wie
die Änderungen an den verschiedenen /home zusammengeführt werden sollen.
Bei Textdateien ist ein `git merge` oder ähnlich noch ziemlich machbar,
aber was machst du bei Binärdateien? Firefox zum Beispiel legt jede
Menge Kram in SQLite-Datenbanken ab. Und selbst wenn du dafür ein
passendes Merge-Tool hast, stellt sich die Frage, wie du inhaltliche
Merge-Konflikte auflöst.

Ich habe vor Jahren auch schon mal überlegt, ob ich mein /home zwischen
dem Desktop-PC zuhause und meinem Notebook syncen kann, und habe die
offensichtliche Lösung "das ganze /home syncen" deswegen verworfen. Mein
Ansatz sieht zurzeit wie folgt aus:

1. Wichtige textbasierte Konfigurationsdateien (Shell, vim, Firefox,
etc.) liegen in einem Git-Repo (https://github.com/majewsky/devenv). Die
entsprechenden Files existieren im Home-Verzeichnis als Symlinks in das
Repo (siehe install.sh in dem Repo). Ab und an committe ich die
Änderungen in diesem Repo und pulle auf den anderen Systemen.

2. Bestimmte Binärdateien (insb. LibreOffice-Kram), von denen ich weiß,
dass ich sie auf verschiedenen Systemen bearbeiten möchte, liegen
ebenfalls in Git-Repos. Diese committe und pushe ich immer sofort nach
dem Bearbeiten, damit keine Konflikte entstehen.

3. Alle Systeme schreiben ihr /home-Backup zum selben Server. Wenn ich
mal eine Datei brauche, die auf einem anderen System liegt und nicht in
Versionskontrolle ist, kann ich sie mir aus dem Backup des
entsprechenden Systems holen.

4. Bestimmte Applikationen haben ihr Sync schon eingebaut. Das
Thunderbird-Verzeichnis muss ich nicht syncen, denn die Mails liegen eh
auf dem Mailserver und sind per IMAP erreichbar. Analog könnte man
Firefox-Einstellungen per Firefox Sync in Form halten. (Dieser Ansatz
setzt natürlich voraus, dass man dem Anbieter der Sync-Server vertraut.)

Mir ist klar, dass das nicht die Antwort ist, die du hören möchtest.
Aber das Problem, wie du es beschreibst, ist hinreichend kompliziert,
dass ich dir empfehlen würde: "Pick your fights". Synchronisiere die
Sachen, die dir wichtig sind. Und schere dich nicht um die anderen
20.000 Config-Files, die eh nicht interessant sind und nur andauernd
Merge-Konflikte erzeugen.

Schöne Grüße
Stefan

nac
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Re: Home sync

nac
Hi Stefan,

> Am 12.01.2020 14:21 schrieb nac:
>> Ausgangssituation;
>> 3x Debian 10 "buster" die sich regelmäßig mal in einem Netz treffen,
>> aber auch mal getrennt von einander existieren. Ich hätte gern mein
>> /home auf allen 3 Systemen gleichermaßen verfügbar und aktuell.
>
> Bevor du konkrete technische Lösungen suchst, mach dir klar, dass dieses
> Problem (so wie beschrieben) schon auf der konzeptuellen Ebene so gut
> wie unlösbar ist.
>
> Der einfache Fall (der tatsächlich lösbar sein kann) ist, wenn zu jedem
> Zeitpunkt nur maximal eines dieser drei Systeme aktiv ist. Dann gibt es
> keine Bearbeitungskonflikte. Dann bleibt "nur" die Frage, wie man bei
> beweglichen Systemen (Notebooks, Tablets etc.) auf die Hauptkopie des
> /home zugreift.
>
> Sobald mehrere Systeme parallel aktiv sind, stellt sich die Frage, wie
> die Änderungen an den verschiedenen /home zusammengeführt werden sollen.
> Bei Textdateien ist ein `git merge` oder ähnlich noch ziemlich machbar,
> aber was machst du bei Binärdateien? Firefox zum Beispiel legt jede
> Menge Kram in SQLite-Datenbanken ab. Und selbst wenn du dafür ein
> passendes Merge-Tool hast, stellt sich die Frage, wie du inhaltliche
> Merge-Konflikte auflöst.

Gute Kritik.

> Ich habe vor Jahren auch schon mal überlegt, ob ich mein /home zwischen
> dem Desktop-PC zuhause und meinem Notebook syncen kann, und habe die
> offensichtliche Lösung "das ganze /home syncen" deswegen verworfen. Mein
> Ansatz sieht zurzeit wie folgt aus:
>
> 1. Wichtige textbasierte Konfigurationsdateien (Shell, vim, Firefox,
> etc.) liegen in einem Git-Repo (https://github.com/majewsky/devenv). Die
> entsprechenden Files existieren im Home-Verzeichnis als Symlinks in das
> Repo (siehe install.sh in dem Repo). Ab und an committe ich die
> Änderungen in diesem Repo und pulle auf den anderen Systemen.

Die Symlinks nutzt du um alles in einem Repo zu haben? Warum nicht
einfach von /home aus alles? Das würde doch die Symlinks und damit die
install.sh überflüssig machen.

> 2. Bestimmte Binärdateien (insb. LibreOffice-Kram), von denen ich weiß,
> dass ich sie auf verschiedenen Systemen bearbeiten möchte, liegen
> ebenfalls in Git-Repos. Diese committe und pushe ich immer sofort nach
> dem Bearbeiten, damit keine Konflikte entstehen.
>
> 3. Alle Systeme schreiben ihr /home-Backup zum selben Server. Wenn ich
> mal eine Datei brauche, die auf einem anderen System liegt und nicht in
> Versionskontrolle ist, kann ich sie mir aus dem Backup des
> entsprechenden Systems holen.
>
> 4. Bestimmte Applikationen haben ihr Sync schon eingebaut. Das
> Thunderbird-Verzeichnis muss ich nicht syncen, denn die Mails liegen eh
> auf dem Mailserver und sind per IMAP erreichbar. Analog könnte man
> Firefox-Einstellungen per Firefox Sync in Form halten. (Dieser Ansatz
> setzt natürlich voraus, dass man dem Anbieter der Sync-Server vertraut.)

Das ist schon mal eine interessante Lösung und gibt mir auf jedenfall
neue Denkanstöße. Ich tendiere nun auch mehr in so eine Richtung.

> Mir ist klar, dass das nicht die Antwort ist, die du hören möchtest.
> Aber das Problem, wie du es beschreibst, ist hinreichend kompliziert,
> dass ich dir empfehlen würde: "Pick your fights". Synchronisiere die
> Sachen, die dir wichtig sind. Und schere dich nicht um die anderen
> 20.000 Config-Files, die eh nicht interessant sind und nur andauernd
> Merge-Konflikte erzeugen.

Ach ich hatte keine direkten Erwartungen. Ich bin glücklich über jeden
Input den ich bekomme und werde sehen was am Ende für mich passt. Vielen
lieben danke.



vlg

nac

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Re: Home sync

Elimar Riesebieter
In reply to this post by nac
* nac <[hidden email]> [2020-01-12 14:21 +0100]:

> Hi Menschen,
>
> ich suche gerade nach einer praktikablen Lösung mein /home auf weitere
> Rechner zu syncen.

nfs von einem Master Server.

Elimar
--
  Experience is something you don't get until
  just after you need it!

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Re: Home sync

Jochen Topf
In reply to this post by nac
On Sun, Jan 12, 2020 at 02:21:40PM +0100, nac wrote:
> ich suche gerade nach einer praktikablen Lösung mein /home auf weitere
> Rechner zu syncen.
>
> Ausgangssituation;
> 3x Debian 10 "buster" die sich regelmäßig mal in einem Netz treffen,
> aber auch mal getrennt von einander existieren. Ich hätte gern mein
> /home auf allen 3 Systemen gleichermaßen verfügbar und aktuell.

Ds Programm Unison (gibts ein Debian-Package für) kann automatisch in
beiden Richtungen syncen. Es merkt sich, was wo war und macht alles
richtig. Wenn es einen Konflikt gibt, dann muss man den halt von Hand
auflösen. Das funktioniert wirklich sehr gut, ich hab das jahrelang
benutzt, um meinen Arbeitsplatzrechner und Notebook zu syncen. Ich hab
dann immer bevor ich den Notebook mitgenommen habe einen Sync gemacht
und gleich nachdem ich wieder zu Hause war wieder den Sync.

Wenn man beide gleichzeitig Rechner verwendet, ohne zu syncen, dann hat
man viel zu viele konkurrierende Änderungen in dot-Dateien und dergl von
den ganzen Anwendungen. Das macht dann keinen Spass mehr. Wenn Du nur
einen Teil vom Home syncst, also Deine eigenen Dateien und all die
Sachen wie .cache und .config nicht, dann sollte das okay sein.

Das ganze geht erstmal nur zwischen zwei Rechnern. Bei drei Rechnern
geht es auch, wenn Rechner A immer nur mit B und C redet, aber die B und
C nicht untereinander. Solange man häufig genug Unison aufruft in der
Richtigen Reihenfolge, dann geht das.

Jochen
--
Jochen Topf  [hidden email]  https://www.jochentopf.com/  +49-351-31778688

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Re: Home sync

Norbert Preining
In reply to this post by nac
Hallo,

On Sun, 12 Jan 2020, nac wrote:
> ich suche gerade nach einer praktikablen Lösung mein /home auf weitere
> Rechner zu syncen.

Kenn ich gut, mache ich zwischen drei Rechnern.

> 1) rsync via ssh
> 2) Nextcloud Desktop Client
> 3) /home komplett in einem git
> 4) Snapshot mit btrfs / zfs und sync der Snapshots via Nextcloud / rsync

unison.

Es ist die einzige Lösung die two-way sync macht. rsync macht nur
one-way, sprich wenn du auf beiden Systemen gearbeitet hast, wird ein
Teil überschrieben.

Nextcloud (oder OneDrive/Dropbox etc) geht wahrscheinlich auch, hab ich
nicht probiert.

git geht auch, ist aber mühseliger als unison glaub ich.

> Muss /home in solchen fällen zwingend eine extra Partition sein?

Nein. Man kann auch dinge wie ~/.cache etc vom unison sync
ausnehmen. Ich nehme alle .git repos (extension .git am dir) etc vom
syncen aus. Ebenfalls cache dirs. Über die Zeit wächst die Liste der
Dinge an.

Aber ich habe über 15 Jahre drei bis 5 Rechner damit synchronisiert,
auch wenn ich auf mehreren gearbeitet habe.

NUR WARNUNG: Leider ist unison *SEHR* zickig was Versionen angeht. Die
version in sid arbeitet nicht mit der in buster zusammen. Man muss ich
immer die stable versionen überall mitschleifen. Wenn alle auf buster
rennen, dann ist das aber kein Problem.

LG

Norbert

--
PREINING Norbert                               http://www.preining.info
Accelia Inc. + IFMGA ProGuide + TU Wien + JAIST + TeX Live + Debian Dev
GPG: 0x860CDC13   fp: F7D8 A928 26E3 16A1 9FA0 ACF0 6CAC A448 860C DC13

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Re: Home sync

Jochen Spieker
In reply to this post by Stefan Majewsky
Stefan Majewsky:
>
> Mir ist klar, dass das nicht die Antwort ist, die du hören möchtest. Aber
> das Problem, wie du es beschreibst, ist hinreichend kompliziert, dass ich
> dir empfehlen würde: "Pick your fights". Synchronisiere die Sachen, die dir
> wichtig sind. Und schere dich nicht um die anderen 20.000 Config-Files, die
> eh nicht interessant sind und nur andauernd Merge-Konflikte erzeugen.

Ich schließe mich an, möchte nur zwei Stichwörter einwerfen:

- etckeeper, ursprünglich für /etc gedacht, funktioniert aber natürlich
  auch für andere Anwendungsfälle.
- git-annex, ein erweitertes Git für große Binärdaten

Ich selbst verwende nur etckeeper und das auch eher passiv, aber ich
glaube, beides kann für den OP interessant sein.

J.
--
Whenever I hear the word 'art' I reach for my visa card.
[Agree]   [Disagree]
                 <http://archive.slowlydownward.com/NODATA/data_enter2.html>

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Re: Home sync

Marc Haber-14
In reply to this post by nac
On Sun, 12 Jan 2020 14:21:40 +0100, nac <[hidden email]> wrote:
>ich suche gerade nach einer praktikablen Lösung mein /home auf weitere
>Rechner zu syncen.

Ich habe meine Arbeitsdaten in ~/Daten, das halte ich mit unison auf
meinen drei Arbeitsrechnern synchron

Für die Dotfiles, die auf allen Systemen gleich sein können (bash,
vim, ssh) benutze ich vcsh und myrepos.

Der Rest, u.a. die Konfiguration des Desktop-Environments ist lokal
und individuell.

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber         |   " Questions are the         | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany  |     Beginning of Wisdom "     |
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834

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Re: Home sync

Jakobus Schürz-5
Ich hab mir meine Bash-Konfiguration in ein Git-Repo verpackt. Da sind
alias functions usw. alles mit drin. Ebenso die tmux und vim
konfiguration (incl. Plugins als submodule).
Ich muss in der lokal vorhanden ~/.bashrc lediglich eine Zeile
dazupacken, wo ein skript gesourced wird, welches sich dann um das
Auschecken bei jedem Login kümmert, die Links für die diversen
Konfigurationen richtig setzt usw.'



Firefox synce ich mit dem Firefox-Sync. Mozilla bietet hierzu den
Syncserver auch so an, dass man ihn selber betreiben kann - was ich auch
mache, damit meine Daten nicht bei Mozilla liegen. Man könnte sogar den
Authentifikations-Dienst selber betreiben. Dazu bin ich aber noch nicht
gekommen.

Thunderbird bietet ja leider keinen sync der Einstellungen an... was ich
sehr schade finde. Die Emails und Kalender sind bei mir auf einem
eigenen IMAP-Server bzw. in meiner eigenen Nextcloud. Aber die
Einstellungen wären schon noch sehr cool, wenn ich die wie die
Firefox-Settings auch syncen könnte.

Meine Passwörter habe ich mit pass (ist in jeder Distribution vorhanden)
in einem selbst gehosteten git-repo und so auf allen meinen Geräten zur
Verfügung.

Für die Daten hab ich noch keine brauchbare Lösung gefunden. Ich las mal
eine nette Lösung mittels nfs, welches lokal in ein Dot-Verzeichnis
gemountet wird. Dieses wird dann mit dem lokalen HOME-Verzeichnis
regelmäßig gesynct. So ist HOME lokal immer verfügbar und wird dann mit
dem HOME auf dem NFS-Server synchron gehalten. Diese Lösung werde ich
irgendwann mal auch noch realisieren. Jedoch ist auch hier das Problem,
wenn auf zwei Geräten ein und das selbe File verändert wurde, bevor es
gesynct werden konnte... wie frühstückt man hier die Versionskonflikte
ab? Deshalb hab ich das noch nicht gemacht.

lg jakob

Am 13.01.20 um 07:50 schrieb Marc Haber:

> On Sun, 12 Jan 2020 14:21:40 +0100, nac <[hidden email]> wrote:
>> ich suche gerade nach einer praktikablen Lösung mein /home auf weitere
>> Rechner zu syncen.
> Ich habe meine Arbeitsdaten in ~/Daten, das halte ich mit unison auf
> meinen drei Arbeitsrechnern synchron
>
> Für die Dotfiles, die auf allen Systemen gleich sein können (bash,
> vim, ssh) benutze ich vcsh und myrepos.
>
> Der Rest, u.a. die Konfiguration des Desktop-Environments ist lokal
> und individuell.
>
> Grüße
> Marc
--
Jakobus Schürz
Vogelweidgasse 12
3430 Tulln an der Donau

+43/699/107 66 126
[hidden email]
http://xundeenergie.at



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Re: Home sync

Norbert Preining
Hi Jakobus,

cool, ziemlich ähnliches setup.

> Ich hab mir meine Bash-Konfiguration in ein Git-Repo verpackt. Da sind
> alias functions usw. alles mit drin. Ebenso die tmux und vim

Das mache ich mit unison.

> Firefox synce ich mit dem Firefox-Sync. Mozilla bietet hierzu den
> Syncserver auch so an, dass man ihn selber betreiben kann - was ich auch
> mache, damit meine Daten nicht bei Mozilla liegen. Man könnte sogar den

Hab ich nicht gewusst, cool. Ich verwende Brave und habe das syncen
aufgegeben. Leider.

> Meine Passwörter habe ich mit pass (ist in jeder Distribution vorhanden)
> in einem selbst gehosteten git-repo und so auf allen meinen Geräten zur
> Verfügung.

Hier genau so, plus chrome/brave browser plugin zum ausfüllen der
Passwörter, funktioniert super.

> Für die Daten hab ich noch keine brauchbare Lösung gefunden. Ich las mal

unison.

LG

Norbert

--
PREINING Norbert                               http://www.preining.info
Accelia Inc. + IFMGA ProGuide + TU Wien + JAIST + TeX Live + Debian Dev
GPG: 0x860CDC13   fp: F7D8 A928 26E3 16A1 9FA0 ACF0 6CAC A448 860C DC13

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Re: Home sync

Alexander Reichle-Schmehl-6
In reply to this post by Jakobus Schürz-5
Hi!

Am 2020-01-13 12:18, schrieb Jakobus Schürz:

> Firefox synce ich mit dem Firefox-Sync. Mozilla bietet hierzu den
> Syncserver auch so an, dass man ihn selber betreiben kann - was ich
> auch
> mache, damit meine Daten nicht bei Mozilla liegen. Man könnte sogar den
> Authentifikations-Dienst selber betreiben. Dazu bin ich aber noch nicht
> gekommen.

Oh, den kann man selbst betreiben?

Paketiert finde ich es aber gerade nicht.... Ist das
https://github.com/mozilla-services/syncserver ?  Weisst du zufällig, ob
das auch mit aktuellerem Python funktioniert?



Mit besten Grüßen,
   Alexander


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OT: Traffic messen/ausgeben einzelner Vhosts/Sub-Domänen

A. Söldner

Hallo Liste,

erst einmal wünsche ich euch ein frohes neues Jahr!

Mein Anliegen:

Ich habe einen root-Server bei einem grossen Anbieter, auf dem mehrere Sub-Domänen (Apache2) eingerichtet sind.

Wie kann ich den Traffic einzelner Apache-Instanzen bzw. Sub-Domänen mir ausgeben lassen?
Auf dem System sind diverse Traffic-Programme installiert (vnstat, iptraf etc.), aber dort wird mir nur der Gesamt-Traffic angezeigt.

Leider habe ich überhaupt keinen Ansatz wie ich mein "Anliegen" angehen soll und freue mich auf eure Anregungen.

Viele Grüße
Andre

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Re: OT: Traffic messen/ausgeben einzelner Vhosts/Sub-Domänen

Ralf Prengel-2


Am 13.01.20 um 14:39 schrieb A. Söldner:

> Hallo Liste,
>
> erst einmal wünsche ich euch ein frohes neues Jahr!
>
> Mein Anliegen:
>
> Ich habe einen root-Server bei einem grossen Anbieter, auf dem mehrere
> Sub-Domänen (Apache2) eingerichtet sind.
>
> Wie kann ich den Traffic einzelner Apache-Instanzen bzw. Sub-Domänen mir
> ausgeben lassen?
> Auf dem System sind diverse Traffic-Programme installiert (vnstat,
> iptraf etc.), aber dort wird mir nur der Gesamt-Traffic angezeigt.
>
> Leider habe ich überhaupt keinen Ansatz wie ich mein "Anliegen" angehen
> soll und freue mich auf eure Anregungen.
>
> Viele Grüße
> /Andre/
>
Hallo,
matamo (früher piwik) etc. hilft ggf. weiter.
Gruss
Ralf

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Re: OT: Traffic messen/ausgeben einzelner Vhosts/Sub-Domänen

Peter Blancke
Am 2020-01-13, Ralf Prengel <[hidden email]> schrieb:

> matamo

"matomo"?

--
Hoc est enim verbum meum!

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Re: Home sync

Sebastian Suchanek
In reply to this post by Alexander Reichle-Schmehl-6
Am 13.01.2020 um 14:09 schrieb Alexander Reichle-Schmehl:
> Am 2020-01-13 12:18, schrieb Jakobus Schürz:
>
>> Firefox synce ich mit dem Firefox-Sync. Mozilla bietet hierzu den
>> Syncserver auch so an, dass man ihn selber betreiben kann - was ich
>> auch
>> mache, damit meine Daten nicht bei Mozilla liegen. Man könnte sogar den
>> Authentifikations-Dienst selber betreiben. Dazu bin ich aber noch nicht
>> gekommen.

Ich habe mich bislang zu weder noch durchringen können, aber der Mozilla
Authentifizierungsserver ist dem Vernehmen nach deutlich schlechter
dokumentiert als der Sync-Server.

> Oh, den kann man selbst betreiben?

Wenn man's kann... ;-)

> Paketiert finde ich es aber gerade nicht...

Als Debian-Paket? Ich fürchte, da gibt es (noch) nichts. Es gibt aber
zumindest Docker-Images dafür.

> Ist das https://github.com/mozilla-services/syncserver ?

Jupp.

> Weisst du zufällig, ob das auch mit aktuellerem Python funktioniert?

Tut mir leid, da muss ich passen.


Tschüs,

Sebastian

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Re: Home sync

Uwe Laverenz
In reply to this post by nac
Hi,

Am 12.01.20 um 14:21 schrieb nac:


> Gibt es noch weitere Lösungen die ich nicht kenne?
> Welche haltet ihr für am sinnvollsten und schnellsten?
> Muss /home in solchen fällen zwingend eine extra Partition sein?

Ich verwende Syncthing:

https://syncthing.net/

Ich habe ebenfalls immer mehrere Rechner im Einsatz und verwende
syncthing, um auf allen meine Daten synchron zu halten. Ich
synchronisiere dabei nicht das komplette home, sondern einzelne Ordner
(Documents, Music, ...).

Alle Rechner synchronisieren auf einen kleinen Server und von dem
wiederum ziehe ich täglich ein Backup auf eine NAS.

Das funktioniert tadellos mit verschiedenen beteiligten Betriebssystemen
und wenn man will auch unterwegs übers Internet (siehe Doku).

cu,
Uwe

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Re: Home sync

Jakobus Schürz-5
In reply to this post by Jakobus Schürz-5
-----BEGIN PGP SIGNED MESSAGE-----
Hash: SHA512

Hi

>
> Am 13.01.20 um 07:50 schrieb Marc Haber:
>> On Sun, 12 Jan 2020 14:21:40 +0100, nac <[hidden email]> wrote:
>>> ich suche gerade nach einer praktikablen Lösung mein /home auf
>>> weitere Rechner zu syncen.
>> Ich habe meine Arbeitsdaten in ~/Daten, das halte ich mit unison
>> auf meinen drei Arbeitsrechnern synchron
>>
>> Für die Dotfiles, die auf allen Systemen gleich sein können
>> (bash, vim, ssh) benutze ich vcsh und myrepos.
>>
>> Der Rest, u.a. die Konfiguration des Desktop-Environments ist
>> lokal und individuell.
>>
>> Grüße Marc
>

So. Jetzt hab ich ein bereinigtes und in der Funktion noch etwas
erweitertes Repo erstellt.

Falls es jemanden interessiert, wie ich meine Konfiguration für bash,
tmux und vim auf allen meinen Hosts synchron halte (und bei jedem
Login auch aktualisiere), der möge sich dieses Repo ansehen:

https://github.com/xundeenergie/myshellconfig

das Repo ist zu klonen:

git clone https://github.com/xundeenergie/myshellconfig.git
.local/myshellconfig

Und die Datei ~/.bashrc ist am Ende um folgendene Zeilen zu erweitern:

#MYSHELLCONFIG-start
if [ -e ~/.local/myshellconfig/bashrc_add ]; then
  . ~/.local/myshellconfig/bashrc_add;
else
  if [ -f ~/bashrc_add ] ;then
    . ~/bashrc_add;
  fi;
fi
#MYSHELLCONFIG-end

Die beiden Kommentarzeilen "#MYSHELLCONFIG-start/end" sind bitte auch
mit einzufügen. Ein Skript in der Konfig benutzt diese Tags.


Natürlich ist es auch möglich, mein Repo auf Github zu Forken und mit
eigenen Aliases und Funktionen zu befüllen :)
Dann bitte bloß das remote-Repo in ~/.local/myshellconfig dem gefolgt
wird anpassen.

Die Doku im README.md sollte nun auch passen. Wenn etwas unklar ist,
bitte ein Issue öffnen. Ich werde es bearbeiten und anpassen.


lg jakob
- --
Lore Ipsum
-----BEGIN PGP SIGNATURE-----

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VDaTPzNHfTFNQH4TN7mSCLx/tEQ1/Q==
=Mw/D
-----END PGP SIGNATURE-----

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Re: Home sync

Jakobus Schürz-2
In reply to this post by nac
Hi!

Also... ich hab von einer ganz neuen Methode heute erfahren. Ein Kollege
von mir hat bei Hetzner zwei Server und einen daheim. Auf allen 3 ist
glusterfs installiert, und die replizieren Netzwerktransparent.
Vom Server daheim zieht er regelmäßig ein Backup auf Band.

Auf dem Laptop ist ein Proxy für glusterfs, welcher die Dateien im
Hintergrund cached und synced. Diesen Proxy für glusterfs kann auf jedem
Endgerät installiert werden und ermöglicht den Zugriff (natürlich
erstmals online) und wenn keine Netzwerkverbindung besteht auch offline
mit Sync danach.

Genaueres zeigt er mir in den nächsten Tagen.
Aber als Hint, denke ich, ist es ein guter Input für die Diskussion.

lg jakob

Am 12.01.20 um 14:21 schrieb nac:

> Hi Menschen,
>
> ich suche gerade nach einer praktikablen Lösung mein /home auf weitere
> Rechner zu syncen.
>
> Ausgangssituation;
> 3x Debian 10 "buster" die sich regelmäßig mal in einem Netz treffen,
> aber auch mal getrennt von einander existieren. Ich hätte gern mein
> /home auf allen 3 Systemen gleichermaßen verfügbar und aktuell.
>
> Lösungen?
> 1) rsync via ssh
> 2) Nextcloud Desktop Client
> 3) /home komplett in einem git
> 4) Snapshot mit btrfs / zfs und sync der Snapshots via Nextcloud / rsync
>
> Gibt es noch weitere Lösungen die ich nicht kenne?
> Welche haltet ihr für am sinnvollsten und schnellsten?
> Muss /home in solchen fällen zwingend eine extra Partition sein?
>
>
>
> vlg
>
> nac
>