Probleme mit verschiedenen Befehlen

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Probleme mit verschiedenen Befehlen

Siegfrid Brandstätter-3
Hallo Stefan,

danke für die schnelle Antwort.

> On Mon, 4 Feb 2019 15:36:37 +0100, Stefan Baur
> [hidden email]> wrote:
> Am 04.02.19 um 15:27 schrieb [hidden email]:
> An was kann es liegen? Danke für eure Hilfe im voraus!

> Was sagt denn 'echo $PATH'?

 # echo $PATH
/usr/local/bin:/usr/bin:/bin:/usr/local/games:/usr/games

Gruß
Sigi

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Re: Probleme mit verschiedenen Befehlen

Sven Hartge-5
[hidden email] wrote:
> danke für die schnelle Antwort.

Dein Mailprogramm macht Threads kaputt, in dem es den References-Header
löscht. Bitte mache das nicht.

>> On Mon, 4 Feb 2019 15:36:37 +0100, Stefan Baur
>> [hidden email]> wrote:
>> Am 04.02.19 um 15:27 schrieb [hidden email]:
>> An was kann es liegen? Danke für eure Hilfe im voraus!

>> Was sagt denn 'echo $PATH'?

>  # echo $PATH
> /usr/local/bin:/usr/bin:/bin:/usr/local/games:/usr/games

Das ist nicht richtig für User root.

Wie bist du denn root geworden?

Welche Änderungen hast du an dem System vorgenommen, denn von selbst ist
der Pfad von root in der Regel nicht kaputt.

S!

--
Sigmentation fault. Core dumped.

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Re: Probleme mit verschiedenen Befehlen

Siegfrid Brandstätter-3
Hallo,
On Mon, 4 Feb 2019 17:03:05 +0100, Sven Hartge <[hidden email]> wrote:
> [hidden email] wrote:
>> danke für die schnelle Antwort.
>
> Dein Mailprogramm macht Threads kaputt, in dem es den References-Header
> löscht. Bitte mache das nicht.

Tut mir leid, aber ich kämpfe gerade mit dem Webmail Programm.

>
>>> On Mon, 4 Feb 2019 15:36:37 +0100, Stefan Baur
>>> [hidden email]> wrote:
>>> Am 04.02.19 um 15:27 schrieb [hidden email]:
>>> An was kann es liegen? Danke für eure Hilfe im voraus!
>
>>> Was sagt denn 'echo $PATH'?
>
>>  # echo $PATH
>> /usr/local/bin:/usr/bin:/bin:/usr/local/games:/usr/games
>
> Das ist nicht richtig für User root.
>
> Wie bist du denn root geworden?

mit su.
>
> Welche Änderungen hast du an dem System vorgenommen, denn von selbst ist
> der Pfad von root in der Regel nicht kaputt.
>
Das muss dann beim sudo aktivieren passiert sein, kann man dass wieder
hinkriegen?

Gruß
Sigi

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Re: Probleme mit verschiedenen Befehlen

Jürgen Dollinger-2
[hidden email] wrote:
> > Wie bist du denn root geworden?
>
> mit su.

versuchs mal mit
su -

--
   /"\                               Jürgen Dollinger
   \ /     ASCII Ribbon Campaign     FAW/n Ulm
    X      Against HTML Mail         http://www.home.pages.de/~zeitnot/
   / \                               #include<stddisclaimer.h>

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Re: Probleme mit verschiedenen Befehlen

Sven Hartge-5
In reply to this post by Siegfrid Brandstätter-3
[hidden email] wrote:

>>>> On Mon, 4 Feb 2019 15:36:37 +0100, Stefan Baur
>>>> [hidden email]> wrote:
>>>> Am 04.02.19 um 15:27 schrieb [hidden email]:
>>>> An was kann es liegen? Danke für eure Hilfe im voraus!
>>
>>>> Was sagt denn 'echo $PATH'?
>>
>>>  # echo $PATH
>>> /usr/local/bin:/usr/bin:/bin:/usr/local/games:/usr/games
>>
>> Das ist nicht richtig für User root.
>>
>> Wie bist du denn root geworden?

> mit su.

Das erklärt dieses Verhalten.

Du willst "su -" oder "su -l" benutzen, siehe man-page:

,----
|  -, -l, --login
|         Start the shell as a login shell with an environment similar to a real login:
|
|            o      clears  all the environment variables except TERM and variables specified
|                   by --whitelist-environment
|
|            o      initializes the environment variables HOME,  SHELL,  USER,  LOGNAME,  and
|                   PATH
|
|            o      changes to the target user's home directory
|
|            o      sets argv[0] of the shell to '-' in order to make the shell a login shell
`----

Aber eigentlich will man "su" gar nicht (mehr) benutzen, sondern "sudo -i" verwenden.

>> Welche Änderungen hast du an dem System vorgenommen, denn von selbst
>> ist der Pfad von root in der Regel nicht kaputt.
>>
> Das muss dann beim sudo aktivieren passiert sein, kann man dass wieder
> hinkriegen?

Nein, sicherlich nicht. Es sei denn, du hättest etwas ganz ganz krummes
gemacht, was ich aber nicht glaube.

S!

--
Sigmentation fault. Core dumped.

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Re: Probleme mit verschiedenen Befehlen

Siegfrid Brandstätter-3
In reply to this post by Jürgen Dollinger-2
Hallo Jürgen,

On Mon, 4 Feb 2019 17:35:51 +0100, Jürgen Dollinger
<[hidden email]> wrote:
> [hidden email] wrote:
>> > Wie bist du denn root geworden?
>>
>> mit su.
>
> versuchs mal mit
> su -

Danke, damit geht es. Aber es wäre schön wenn ich die Pfade wieder
hinbekommen könnte.

Habe hier https://debianforum.de/forum/viewtopic.php?t=170588 dies
gefunden:

"Wenn du es haben willst, wie es war?

in /etc/login.defs
ALWAYS_SET_PATH yes
CODE: ALLES AUSWÄHLEN

#
# (they are minimal, add the rest in the shell startup files)
ENV_SUPATH    
PATH=/usr/local/sbin:/usr/local/bin:/usr/sbin:/usr/bin:/sbin:/bin
ENV_PATH      
PATH=/usr/local/bin:/usr/bin:/bin:/usr/local/games:/usr/games
ALWAYS_SET_PATH yes

Damit dürfte es nun gehen. Danke für die Hilfe.

Gruß
Sigi

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Re: Probleme mit verschiedenen Befehlen

Siegfrid Brandstätter-3
In reply to this post by Sven Hartge-5
On Mon, 4 Feb 2019 18:14:38 +0100, Sven Hartge <[hidden email]> wrote:

> [hidden email] wrote:
>>>>> On Mon, 4 Feb 2019 15:36:37 +0100, Stefan Baur
>>>>> [hidden email]> wrote:
>>>>> Am 04.02.19 um 15:27 schrieb [hidden email]:
>>>>> An was kann es liegen? Danke für eure Hilfe im voraus!
>>>
>>>>> Was sagt denn 'echo $PATH'?
>>>
>>>>  # echo $PATH
>>>> /usr/local/bin:/usr/bin:/bin:/usr/local/games:/usr/games
>>>
>>> Das ist nicht richtig für User root.
>>>
>>> Wie bist du denn root geworden?
>
>> mit su.
>
> Das erklärt dieses Verhalten.
>
> Du willst "su -" oder "su -l" benutzen, siehe man-page:
>
> ,----
> |  -, -l, --login
> |         Start the shell as a login shell with an environment similar
to
> a real login:
> |
> |            o      clears  all the environment variables except TERM
and

> variables specified
> |                   by --whitelist-environment
> |
> |            o      initializes the environment variables HOME,  SHELL,
> USER,  LOGNAME,  and
> |                   PATH
> |
> |            o      changes to the target user's home directory
> |
> |            o      sets argv[0] of the shell to '-' in order to make
the
> shell a login shell
> `----
>
> Aber eigentlich will man "su" gar nicht (mehr) benutzen, sondern "sudo
-i"

> verwenden.
>
>>> Welche Änderungen hast du an dem System vorgenommen, denn von selbst
>>> ist der Pfad von root in der Regel nicht kaputt.
>>>
>> Das muss dann beim sudo aktivieren passiert sein, kann man dass wieder
>> hinkriegen?
>
> Nein, sicherlich nicht. Es sei denn, du hättest etwas ganz ganz krummes
> gemacht, was ich aber nicht glaube.
>
Da bin ich nicht so ganz sicher :-)
 

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Re: Probleme mit verschiedenen Befehlen

Siegfrid Brandstätter-3
In reply to this post by Siegfrid Brandstätter-3
Hallo,
On Mon, 4 Feb 2019 19:12:53 +0100, "Dirk S." <[hidden email]>
wrote:
> On Mon, Feb 04, 2019 at 04:57:26PM +0100, [hidden email] wrote:
>>  # echo $PATH
>> /usr/local/bin:/usr/bin:/bin:/usr/local/games:/usr/games
> /usr/local/sbin:/usr/local/bin:/usr/sbin:/usr/bin:/sbin:/bin
>
> So muss der korrekt aussehen. Und für den "einfachen User" bei mir:
> /usr/local/bin:/usr/bin:/bin:/usr/local/games:/usr/games

Beim user stimmt es bei mir auch. Aber wie bekommt man es beim Root wieder

auf gleich.

Gruß
Sigi

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Re: Probleme mit verschiedenen Befehlen

Matthias Müller
In reply to this post by Sven Hartge-5
Hallo,

Am Montag, 4. Februar 2019, 18:14:38 CET schrieb Sven Hartge:
snip
> Aber eigentlich will man "su" > gar nicht (mehr) benutzen, sondern "sudo -i"
> verwenden.
Nein!

"man" (ich!) will nicht 'sudo -i' benutzen, sondern nach wie vor 'su - root'



--
Mit freundlichen Grüßen
Matthias Müller
(Benutzer #439779 im Linux-Counter http://counter.li.org)
PS: Bitte senden Sie als Antwort auf meine E-Mails reine Text-Nachrichten!

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Re: Probleme mit verschiedenen Befehlen

H.-Stefan Neumeyer
In reply to this post by Sven Hartge-5
Am Montag, den 04.02.2019, 18:14 +0100 schrieb Sven Hartge:

Hallo Sven
>
> Aber eigentlich will man "su" gar nicht (mehr) benutzen, sondern "sudo
> -i" verwenden.
>
Das sagst Du?
In meinem ersten Leben hätte man gefragt:

"...aber was sagt Lenin (Wladimir Uljanow)..."

Nicht für ungut - Ich persönlich haben jedenfalls eine tiefe Abneigung
gegen "sudo" in allen Ausführungen entwickelt.

--
Gruß Stefan

Mein seit dem 17.10.2018 auf diesem Rechner benutztes
Betriebssystem ist:

Debian GNU/Linux Sid "unstable"


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Re: Probleme mit verschiedenen Befehlen

Micha Beyer-2
Hallo Stefan,

am 04.02.19 um 23:29 schriebst Du:

> Das sagst Du?
> In meinem ersten Leben hätte man gefragt:
>
> "...aber was sagt Lenin (Wladimir Uljanow)..."

"Wladimir Iljitsch Uljanow", nur der Vollständigkeit halber. ;-)

Mfg,
 Michael

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sudo Abneigung (was: Re: Probleme mit verschiedenen Befehlen)

Hilmar Preuße
In reply to this post by H.-Stefan Neumeyer
Am 04.02.2019 um 23:29 teilte H.-Stefan Neumeyer mit:

Moin,

> Nicht für ungut - Ich persönlich haben jedenfalls eine tiefe
> Abneigung gegen "sudo" in allen Ausführungen entwickelt.
>
Kannst Du das auch rational begründen?

Hilmar, seit 3-4 Jahren Fan von sudo.
--
#206401 http://counter.li.org

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Re: sudo Abneigung (was: Re: Probleme mit verschiedenen Befehlen)

Stefan Baur
Am 05.02.19 um 10:48 schrieb Hilmar Preuße:
>
>> Nicht für ungut - Ich persönlich haben jedenfalls eine tiefe
>> Abneigung gegen "sudo" in allen Ausführungen entwickelt.
>>
> Kannst Du das auch rational begründen?
>
> Hilmar, seit 3-4 Jahren Fan von sudo.

Ich möchte mich da auch mal vorsichtig als "pro sudo" outen. Auch wenn
ich mich noch oft beim "sudo -i" erwische.

Meiner Meinung nach muss man halt erst mal das Konzept von sudo
verstanden haben. Das dauert ein bisschen. Aber wenn es dann "Klick"
gemacht hat, ist das ungefähr so, wie das erste Mal einen Tesserakt
rotieren zu sehen. <https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:8-cell-simple.gif>

Gruß
Stefan

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Re: sudo Abneigung (was: Re: Probleme mit verschiedenen Befehlen)

Jakobus Schürz-2

Am 05.02.19 um 10:52 schrieb Stefan Baur:

> Am 05.02.19 um 10:48 schrieb Hilmar Preuße:
>>> Nicht für ungut - Ich persönlich haben jedenfalls eine tiefe
>>> Abneigung gegen "sudo" in allen Ausführungen entwickelt.
>>>
>> Kannst Du das auch rational begründen?
>>
>> Hilmar, seit 3-4 Jahren Fan von sudo.
> Ich möchte mich da auch mal vorsichtig als "pro sudo" outen. Auch wenn
> ich mich noch oft beim "sudo -i" erwische.
>
> Meiner Meinung nach muss man halt erst mal das Konzept von sudo
> verstanden haben. Das dauert ein bisschen. Aber wenn es dann "Klick"
> gemacht hat, ist das ungefähr so, wie das erste Mal einen Tesserakt
> rotieren zu sehen. <https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:8-cell-simple.gif>


Ich verstehe die grundsätzliche Abneigung gegen sudo auch nicht, die
hierzulists (und nicht nur hier) gerne gepflegt wird...


Wir haben in der Firma früher alle root-Zugang auf unsere Server gehabt.
Man wusste nie, wer was gemacht hat.
Dann wurde auf personal-Login umgestellt. Man meldet sich als eigener
User am Server an, und mittels sudo führt man dann die gewünschten
Befehle aus.

Auditd loggt für jeden User getrennt mit, wer was gemacht hat. Auch die
sudo-Befehle für diesen User.

Damit ist klar nachvollziehbar, wenn jemand einen Server abgeschossen
hat, wer das wie gemacht hat.  Mit einem root-Zugang geht sowas nicht.
Mit su auch nicht.


lg jakob

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sudo Vorteile (was: Re: sudo Abneigung)

Peter Funk
In reply to this post by Stefan Baur
Mahlzeit,

Ursprünglich von "H.-Stefan Neumeyer" geschrieben:
> >> Nicht für ungut - Ich persönlich haben jedenfalls eine tiefe
> >> Abneigung gegen "sudo" in allen Ausführungen entwickelt.

> Am 05.02.19 um 10:48 fragte Hilmar Preuße:
> > Kannst Du das auch rational begründen?
> >
> > Hilmar, seit 3-4 Jahren Fan von sudo.
 
Stefan Baur schrieb am Dienstag, den 05.02.2019 um 10:52:
> Ich möchte mich da auch mal vorsichtig als "pro sudo" outen. Auch wenn
> ich mich noch oft beim "sudo -i" erwische.

sudo mit der Option -i ist genauso „böse“ wie "sudo su -" ☺:
Dann könntest Du Dich auch gleich als "root" einloggen.

Ich beschreibe mal, was an und warum ich "sudo" gut finde:

Wichtig wird der Unterschied dann, wenn mehrere Personen
Zugriff auf das oder die Systeme haben (z.B. in Vereinen
oder Unternehmen).  sudo protokolliert jeden einzelnen Befehl.

Meiner Meinung nach wird es bei konsequentem Einsatz von sudo
dann deutlich schwieriger, forensische Beweise für unerlaubte
System- und damit Daten-Manipulationen verschwinden zu lassen.

Um dies möglichst schwierig zu machen, empfehle ich folgende
flankierende organisatorische Maßnahmen:

1. Alle sudo-Aktivitäten werden durch geeignete Konfiguration
   des syslog über das interne Netz geloggt (siehe man syslog.conf).

2. Im jeweiligen Intranet wird ein dezidierter Recher als reiner
   syslog server betrieben. Dieser Rechner lauscht nur mit dem
   UDP-Port 514 (syslog) am Netz und hat auch nur eine einzige
   Aufgabe: Die syslog-Nachrichten aus dem Netz manipulationssicher
   zu speichern.

3. Häufig wird für die auf dem syslog server aufgelaufenen
   Logfiles mit ein kryptografischer Hash erzeugt (das ist dann
   sozusagen eine Art "arme Leute Blockchain" ☺).  Wir verwenden
   nun traditionell sha256sum, nachdem vor inzwischen mehr als einer
   Dekade md5 als für diesen Zweck nicht mehr geeignet erschien.

4. Regelmäßig werden diese Logfiles zusammen mit den Hashes
   so auf optische Medien (z.B. DVD) gebrannt, dass sie auch physisch
   nicht mehr nachträglich geändert werden können.

5. Kopien dieser Log-Archive werden an mehreren verschiedenen
   physikalischen Orten gelagert.  Niemand sollte alle diese Orte
   gleichzeitig kennen.

Liebe Grüße, Peter Funk
--
Peter Funk ✉:Oldenburger Str.86, D-27777 Ganderkesee; ☎:+49-179-640-8878
office✉: ArtCom GmbH, Haferwende 2, D-28357 Bremen, Germany
☎:+49-421-20419-0 <http://www.artcom-gmbh.de/>

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Re: sudo Vorteile (was: Re: sudo Abneigung)

Stefan Baur
Am 05.02.19 um 13:09 schrieb Peter Funk:
>  
> Stefan Baur schrieb am Dienstag, den 05.02.2019 um 10:52:
>> Ich möchte mich da auch mal vorsichtig als "pro sudo" outen. Auch wenn
>> ich mich noch oft beim "sudo -i" erwische.
> sudo mit der Option -i ist genauso „böse“ wie "sudo su -" ☺:
> Dann könntest Du Dich auch gleich als "root" einloggen.

Deswegen sprach ich ja von "mich selbst erwischen".
Es ist meistens eine Frage der Bequemlichkeit; Wenn ich von vornherein
weiß, dass ich mehr als nur eine Handvoll Befehle als root absetzen
muss, dann lockt das "sudo -i".

Gruß
Stefan


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Re: sudo Abneigung (was: Re: Probleme mit verschiedenen Befehlen)

H.-Stefan Neumeyer
In reply to this post by Hilmar Preuße
Am Dienstag, den 05.02.2019, 10:48 +0100 schrieb Hilmar Preuße:

Hallo Hilmar
>
> > Nicht für ungut - Ich persönlich haben jedenfalls eine tiefe
> > Abneigung gegen "sudo" in allen Ausführungen entwickelt.
> >
> Kannst Du das auch rational begründen?
>
Ich präzisiere mal meine Aussage etwas?

sudo ist ein mächtiges Werkzeug, das aber einiges an Hintergrundwissen,
Systemkenntnis, Erfahrung und natürlich Verantwortungsbewustsein
verlangt.
In der Form, wie es heute von weit verbreiteten Distributionen verwendet
wird, um praktisch jeden pauschal einen Zugang zur Verwaltung des
Systems zu verschaffen (Ubuntu und seinen Ab- und Unterarten, beim Raspi
z.B. sogar gänzlich ohne Paßwort), ist es sicher nie gedacht gewesen.
Und es kann auch kreuzgegfährlich werden, wenn der Anwender die eingangs
genannten Bedingungen nicht erfüllen kann, oder will.
Das kurioseste Erlebnis, das ich damit hatte, war eine Zeitgenosse, der
(nach dem er sich mehr oder weniger erfolgreich ein Ubuntu-Image auf den
Rechner gepackt hatte) nach einiger Zeit Platz schaffen wollte, darum
den Dateimanager mit sudo aufgerufen hat - und alles gelöscht hat was
älter als ein bestimmtes Datum war. Die Folgen - naja?
Schuld war für diesen Jugendfreund, der seine Installation damit zu
Grunde gerichtet hatte, damals auch nicht er selbst. Es war natürlich
"Linux".

Also:
Wenn sudo mit Verantwortung und zur Erfüllung speziell definierter
Aufgaben der Adminstration verwendet wird, und die Leute auch mit
umgehen können, habe ich eigentlich kein Problem.
Wenn aber damit nach außen nur pauschal die Verwaltung eines Linux-
Rechners als "einfach" dargestellt und praktiziert wird, dann habe ich
viele.

--
Gruß Stefan

Mein seit dem 17.10.2018 auf diesem Rechner benutztes
Betriebssystem ist:

Debian GNU/Linux Sid "unstable"


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Re: Probleme mit verschiedenen Befehlen

Marc Haber-14
In reply to this post by Matthias Müller
On Mon, 04 Feb 2019 23:15:17 +0100, Matthias Müller
<[hidden email]> wrote:
>"man" (ich!) will nicht 'sudo -i' benutzen, sondern nach wie vor 'su - root'

Das darfst Du natürlich für Dich entscheiden, Anfängern gibt man
solche Tipps jedoch nicht.

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber         |   " Questions are the         | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany  |     Beginning of Wisdom "     |
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Re: Probleme mit verschiedenen Befehlen

Marc Haber-14
In reply to this post by H.-Stefan Neumeyer
On Mon, 04 Feb 2019 23:29:05 +0100, "H.-Stefan Neumeyer"
<[hidden email]> wrote:
>Am Montag, den 04.02.2019, 18:14 +0100 schrieb Sven Hartge:
>> Aber eigentlich will man "su" gar nicht (mehr) benutzen, sondern "sudo
>> -i" verwenden.
>>
>Das sagst Du?

Und er hat Recht damit.

Grüße
Marc
--
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Re: sudo Abneigung (was: Re: Probleme mit verschiedenen Befehlen)

Marc Haber-14
In reply to this post by H.-Stefan Neumeyer
On Tue, 05 Feb 2019 15:34:18 +0100, "H.-Stefan Neumeyer"
<[hidden email]> wrote:
>In der Form, wie es heute von weit verbreiteten Distributionen verwendet
>wird, um praktisch jeden pauschal einen Zugang zur Verwaltung des
>Systems zu verschaffen (Ubuntu und seinen Ab- und Unterarten, beim Raspi
>z.B. sogar gänzlich ohne Paßwort), ist es sicher nie gedacht gewesen.

Das ist die einfachste Verwendung und sie ist genauso legitim wie mit
ausgearbeiteten Regeln. Die meisten heutigen Distributionen haben eine
Gruppe 'sudo' und wer dort Mitglied ist, darf sudo zu jedem für alles.
Das ist nicht "praktisch jedem".

>Und es kann auch kreuzgegfährlich werden, wenn der Anwender die eingangs
>genannten Bedingungen nicht erfüllen kann, oder will.
>Das kurioseste Erlebnis, das ich damit hatte, war eine Zeitgenosse, der
>(nach dem er sich mehr oder weniger erfolgreich ein Ubuntu-Image auf den
>Rechner gepackt hatte) nach einiger Zeit Platz schaffen wollte, darum
>den Dateimanager mit sudo aufgerufen hat - und alles gelöscht hat was
>älter als ein bestimmtes Datum war. Die Folgen - naja?

Und das hätte su - verhindert?

>Also:
>Wenn sudo mit Verantwortung und zur Erfüllung speziell definierter
>Aufgaben der Adminstration verwendet wird, und die Leute auch mit
>umgehen können, habe ich eigentlich kein Problem.
>Wenn aber damit nach außen nur pauschal die Verwaltung eines Linux-
>Rechners als "einfach" dargestellt und praktiziert wird, dann habe ich
>viele.

Kann ich nicht nachvollziehen.

Grüße
Marc
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